Rhythmus von unten

Man kennt das ja: Manch einem reichen Gitarre und Stimme auf Dauer nicht aus – etwas Rhythmusunterstützung will der hart arbeitende Straßen- und Clubmusiker …

Man kennt das ja: Manch einem reichen Gitarre und Stimme auf Dauer nicht aus – etwas Rhythmusunterstützung will der hart arbeitende Straßen- und Clubmusiker.

Wer nicht gleich zum Äußersten greifen – sprich: sich Mitmusiker suchen – will, kann ersatzweise auch seine Füße umfunktionieren: Aus den eigenen Haxen wird ein Drummer. Das geht beim einfachen Stampfen auf die Bühnenbretter los und endet als Ein-Mann-Orchester mit Seilzügen an den Knöcheln und auf den Rücken geschnallter Bassdrum.

Im interessanten Gebiet zwischen diesen Polen öffnen sich Möglichkeiten durch Helferlein, wie sie die „Fußpercussion – Werkstatt für Rhythmusinstrumente“ fertigt. Wie der Name bereits vermuten lässt, liegt der Schwerpunkt des Unternehmens auf der Herstellung von Percussion-Instrumenten, die eben mit den untersten Abschnitten der unteren Extremitäten während des Musizierens betätigt werden.

Mittels einer Klammer wird das Schlaginstrument am Schuhwerk befestigt. Erhältlich sind Jingle-Clip, Shaker-Clip und Rattle-Clip. Auch für barfuß auftretende Gitarreros geeignet ist der Percussion-Schuh: eine Lederhalterung in annähernder Fußform samt verstellbarem Halteriemen. Daran angebracht ist das klassische „Schepperle“, von hochdeutschen Musikern auch gerne mal als „Tamburin“ verun- glimpft.

Ein weiteres Modell ist das Fußtamburin, bei dem der Schellenhalbkranz vertikal über dem Fuß platziert wird und sich für den Hand- betrieb zudem von der Halterung befreien lässt. Coole Sache, Parker!

www.fusspercussion.de