Taxi fahren mit den Eagles




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Liebe Leser,

der Tod Glenn Freys ist eines der Ereignisse, das sich bedauerlicherweise nahtlos irgendwo zwischen das Dahinscheiden von Motörheads Lemmy und das Ableben von Pop-Idol David Bowie fügt. Die Helden der Rockmusik sind, wenngleich unsterblich durch ihre Songs, eben nicht gefeit gegen Alter, Krankheiten und sonstige menschliche Schicksalsfügungen. Gut, Lemmy schien dieses Naturgesetz lange Zeit außer Kraft zu setzen. Desinfektion von innen war bekanntlich seine Methode.


Dennoch lassen einen solche Ereignisse dann wieder an den Künstler denken, in diesem Fall an Glenn Frey, an seine Band, die Eagles und so einiges andere. Etwa die Szene aus The Big Lebowski, als Jeff „Nennen Sie mich Dude“ Bridges von einem hünenhaften Taxifahrer aus dessen Auto geworfen wird, weil der Dude es wagte, die Musikwahl des guten Mannes zu kritisieren: „Ich hasse die bekackten Eagles“, so das Zitat in der deutschen Synchronfassung. Die Botschaft ist die, dass die Eagles als Inbegriff des weißen Westcoast-Rocks sogar für den schwarzen Klischee-Taxifahrer die Größten waren. Eine Botschaft, die letztlich Hoffnung macht.
Angesichts der Songs die Glenn Frey der Welt hinterlassen hat, ist zumindest sein Vermächtnis für die Ewigkeit.


In diesem Sinne:
Ran an die Eagles … ähm … Saiten!

eure-guitar-acoustic-Redaktion


PS: Wenngleich nicht unsterblich, so sind Gitarren doch meist nicht totzukriegen. Einblicke in die Reparatur schwer leidender Schätze und Hoffnung für deren Besitzer findet ihr in unserer neuen Rubrik ab Seite 70. Werner Kozlik und Stefan Zirnbauer, die Herren aus Münchens Edelschmiede Stevens Custom Guitars, nehmen euch mit an die Werkbank. Es sei verraten, dass die beiden nahezu jedes Schätzchen wieder spielbar machen. Ihr könnt also beruhigt sein.


Den gesamten Inhalt von guitar acoustic 3/16 findet ihr hier.








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